Kundenpsychologie für die Kitteltasche

Kundenpsychologie für die Kitteltasche

Es gibt ja solche Rufkunden. Die rufen schon beim Eintreten aus vollem Halse „Haaallooo!“, da hattest du noch gar keine Chance, Sichtkontakt herzustellen. Die haben es meistens sehr eilig und brauchen dringend eine Wegbeschreibung zur Bibliothek oder zum Kieferchirurgen. Die liefere ich gerne mit vollem Körpereinsatz, wird Ihnen das Rufen nach der Weisheitszahn-OP doch erstmal für ne Weile vergehen.Dann gibt es auch Suchkunden. Du hörst sie reinkommen, aber dann sind sie quasi durchsichtig. Die drücken sich ganz unauffällig in der Kosmetikecke herum und öffnen alle möglichen Tiegelchen und Fläschchen, um ihre neugierigen Riechkolben überall hineinzustecken. 

Und es gibt Anrufkunden. Die telefonieren entweder in die weite Welt hinaus und tratschen stundenlang vor dem Bonbonregal herum. Oder denen wird sogar über unser Fachtelefon in der Apotheke hinterhertelefoniert: „War mein Sohn schon bei Ihnen? Geben Sie ihm bitte ein frisches Taschentuch mit, wenn er kommt. Er hat seins nämlich zu hause vergessen.“

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