Die Kunst ist frei (Richard Wagner)

Die Kunst ist frei (Richard Wagner)

Das dachte sich auch die Minikundin die sich heimlich, still und leise an unseren Make-up Testern zu schaffen machte, während ich die Mama über Chemikalien zur Entfernung hartnäckiger Flecken beriet. 
Welche Ironie, denn als Töchterchen aus der Kosmetikecke gestiefelt kam, die Arme ausbreitete und laut „demaaaalt“ rief, schlug die Mama die Hände über dem Kopf zusammen. Das hübsche hellblau-weiß gestreifte Kleidchen, sowie Arme, Beine und Gesicht der kleinen waren mit dunkelbraunen Fingerabdrücken und Streifen übersäht. Genauso alle Glasböden unseres Regales, Schubfächer und Bodenfliesen. Sogar ihr kleines Plüschschweinchen hatte seine hübsche hellrosa Farbe in sattes Matschbraun gewechselt. Sie hatte mit ihren kleinen Fingern regelrechte Furchen durch den Tester gebohrt und sich und die Apotheke dann mit Make-up „verschönert“. Die kleine war vollkommen zufrieden mit ihrem Werk und grinste im Kreis. Nachdem die Mama und ich ziemlich lange um die Wette geputzt haben (sie ihr Kind und ich unsere Regale) rief die kleine laut „nicht abmachen!“ Ja, Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. 

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